Inspiration! (Teil 3)

Zu Beginn ein bißl Theorie – und ich bitte darum, Nachsicht mit mir zu üben, wenn ich mich nicht ganz an strenge Definitionen halte, wie sie von Literaturpäpsten vorgeschrieben werden. Als Autor denke ich meist von Szene zu Szene.  (Bitte nicht mit dem Begriff  Kapitel verwechseln. Der beschreibt etwas, das viel weiter gefaßt ist.) Ich…

Inspiration! (Teil 2)

Ich hab heute einen Artikel gelesen, der sinngemäß „Warum Schwierigkeiten nützlich sind“ betitelt war. Da ging es eigentlich um ganz andere Dinge als ums Schreiben, und dennoch hab ich den Aufsatz sehr interessiert durchgearbeitet. Wiederum hört sich’s nach völlig banalen Erkenntnissen an: – Ein zu leichtes Leben mit zu wenigen Hindernissen führt zu Bequemlichkeit, zu…

Inspiration! (Teil 1)

Ich bereite mich nebstbei aufs Schreibcamp vor, das ich Mitte Oktober in der Nähe Wiens abhalten möchte. Ich denke über Inhalte nach. Darüber, was ich erfahrenen und angehenden Autoren mitgeben könnte. Natürlich soll in erster Linie an den eigenen Texten gearbeitet werden. Doch es schadet nichts, den Teilnehmern auch einige theoretische Fixpunkte der Schreibarbeit bewußt…

Schreibcamp 2013 fixiert!

Update am 23. September 2013: Die heiße Phase der Vorbereitung aufs Schreibcamp hat begonnen. Die Textproben aller Teilnehmer sind da, sie sind in einem Reader zusammengefaßt und werden in den nächsten Tagen ausgeschickt.  Auch das Organisatorische ist so gut wie erledigt. Die Quartiere bestellt, Kleinigkeiten zu den Mahlzeiten besprochen. Es sind nicht einmal mehr drei Wochen…

Über das Exposé

Leser, die sich intensiver mit der PERRY RHODAN-Serie auseinandersetzen, stoßen irgendwann auf den Begriff „Exposé“.  In dieses Wort wird einiges hineingeheimnist, und vielleicht kann ich anhand des Manuskripts, an dem ich derzeit sitze, ein bißl was aufklären. Im allgemeinen Literaturbetrieb versteht man unter einem Exposé, ganz grob gesagt, eine Handlungsleitlinie, die ein Autor entwickelt, um einen…

Das letzte Gespräch

„Sehr geehrter Herr Frick! Beiliegend ein 15-seitiges Manuskript, das ich Ihnen bzw. der PR-Redaktion zur Begutachtung vorlegen möchte …“ So beginnt ein Brief, den ich am 21. Jänner 1996 an Klaus Frick, Chefredakteur bei Pabel-Moewig, abgeschickt hatte. Ich entschuldigte mich bei ihm für die Schlieren, die der Drucker meines damaligen Arbeitgebers verursacht hatte, und ich…