Es ist reichlich kompliziert, einem Außenstehenden den „Beruf“ eines Autors zu erklären. Aber ich würde gerne mal ein paar Stichworte aufzählen, die den Rahmen des Autorendaseins bilden: Er ist immer an der Arbeit. Immer. Wenn er grad mal nicht an der Tastatur sitzt, dann denkt er übers Schreiben nach. Er kennt keine fixen Arbeitszeiten. Wenn’s…
Schlagwort: Übers Schreiben
Neuerscheinungen von Schreibcamp-Besuchern
Zweimal im Jahr veranstalte ich Schreibcamps. Ich bemühe mich, meinen Schülern Freud und Leid des Autorenberufs zu vermitteln und sie in ihrer schriftstellerischen Karriere voranzubringen. Einige von ihnen haben mittlerweile im Profilager Fuß gefaßt, andere sind auf dem Weg dorthin. In den letzten Tagen geht es nun, was Neuerscheinungen der Schreibcamp-Teilnehmer betrifft, ganz schön rund. So…
Die Vernetzung
PERRY RHODAN ist Teamwork. Die Komplexität der Serie erfordert es, daß Autoren und Redaktion intensiven Kontakt halten. Hier ein kleiner Einblick, was denn da rund um das Entstehen eines Manuskripts alles geschieht, am Beispiel meiner aktuellen Arbeit. Ich bekomme vorab einen Exposé-Entwurf von einem der beiden Expo-Autoren, dazu einige Anmerkungen. Ich lese den Text und…
Korrigieren
Das Gefühl ist großartig: Man tippt „ENDE“ unter ein Manuskript (am besten in Versalien, das hebt die Bedeutung des Wortes enorm) und legt das Netbook erleichtert beiseite. Man hat es geschafft, man hat seine Geschichte endlich fertig erzählt und fällt müde ins Bett. Am nächsten Tag kommt dann – wortwörtlich – das böse Erwachen. Ich blättere…
Nachlese Schreibcamp 2016
Ein intensives und kräfteraubendes Herbst-Schreibcamp ist vorgestern zu Ende gegangen. Die Teilnehmer aus Deutschland und Österreich sind mittlerweile wieder glücklich zu Hause angekommen. Zeit, ein kleines Resumée zu ziehen. Ich verzichtete diesmal auf einen Folder mit eingereichten Texten der Schreibcampler. Sehr wohl aber hatte ich Leseproben erhalten, die ich im Vorfeld durcharbeitete und an den…
Das offizielle Photo Herbst 2016
Es ist mittlerweile zur lieben Tradition geworden, die Teilnehmer des Schreibcamps mal für drei Minuten zusammenzufangen und sie abzulichten. Was gar nicht so leicht ist, weil Autoren nun mal das Stillhaltevermögen von jungen Fliegen haben. Stets ist einer spazieren, auf der Toilette, Kaffee holen, im geistigen Nirwana der Ideenfindung verschwunden oder nicht ansprechbar … Autoren finden immer wieder…