Ein Manuskript ist fertiggeschrieben, zigfach kontrolliert, auf Logikbrüche überprüft, endkorrigiert und abgeschickt. Weggeschickt hab ich den Roman um 4:20 in der Früh, nachdem ich knapp 18 Stunden daran gearbeitet hab, unterbrochen bloß von Nahrungsaufnahme (essen kann ich das nicht nennen), Tee aufsetzen und der einen oder anderen Pinkelpause. Der Tag davor ist ähnlich abgelaufen, bei…
Schlagwort: Übers Schreiben
Rückblick aufs Frühjahrs-Schreibcamp 2017
Mit ein wenig zeitlicher Distanz möchte ich ein Fazit zum letztwöchigen Schreibcamp ziehen. Ich brauchte tatsächlich Ruhe, um mir all das durch den Kopf gehen zu lassen, was während dieser fünf Tage passiert ist. Ich war beeindruckt von meinem Co-Moderator, Andreas Gruber, der mit seiner Kompetenz und seinem Wissen der wichtigste Baustein fürs Gelingen meines Schreibcamps war….
Von Krisen und so …
Es gibt Augenblicke im Leben, da meint man, ins Bodenlose zu stürzen. Aller Halt geht verloren, niemand kann einem helfen. Man ist ganz alleine. Der Tod eines nahen Menschen mag der Auslöser für eine derartige Krise sein. Oder die Kündigung, nachdem man jahrelang alles für die Firma gegeben hat. Eine Trennung. Eine unerfüllte Liebe … Nein danke –…
Die Feedback-Qualen
Ich habe schon öfter mal drauf hingewiesen, daß die Veröffentlichung eines Buchs (oder eines Heftromans) eine Gemeinschaftsarbeit ist. Der Autor steht dabei im Mittelpunkt, er liefert die Ingredienzien: die Ideen und den Text. Und er hat dabei gefälligst das Beste zu geben, will er Erfolg haben. Doch er muß sich auch darauf einlassen, daß sich…
Die Kraft der Emotionen
Seit einigen Tagen geht’s mir emotional so richtig schlecht. Warum das so ist, ist völlig irrelevant. Menschen sind nun mal nicht immer gleich gut drauf. Aufs und Abs kennzeichnen unser Leben und machen uns zu dem, was wir sind. Der Autor in mir empfindet in Phasen, in denen ich emotional belastet bin, allerdings große Freude. Denn aus…
Die Entkoppelung – und warum ich nach Scheibenwischern suche
Es gibt da ein Problem unserer Zeit, das leider, leider auf meine Schreibarbeit überschlägt. Dieses Problem nenne ich mal die Entkoppelung. Ich meine damit ein fortschreitendes Nichtverstehen der Dinge, mit denen wir uns umgeben. Um diese Entkoppelung anhand einiger Beispiele zu erklären: Viele technische Probleme an einem Auto konnten wir vor einigen Jahrzehnten noch selbst beseitigen. Geht heute nicht mehr, das elektronische Management erlaubt nur noch…